Eigenkapital & Eigenmittel: So viel brauchen Sie für Ihren Kredit
Das Eigenkapital ist das Kapital, das Sie selbst einbringen. Je mehr Eigenmittel, desto höher die Genehmigungswahrscheinlichkeit und desto besser die Zinssätze.
Wie viel Eigenkapital ist nötig?
Gemäß FMA-Richtlinien sollten Käufer rund 20 % der Gesamtkosten (Kaufpreis plus Nebenkosten) aus eigenen Mitteln decken – maximaler LTV von 90 %. Banken haben begrenzte Ausnahmekontingente für Finanzierungen über 90 % LTV.
Was zählt als Eigenkapital?
Bargeld und Sparguthaben, Wertpapierdepots, Bausparverträge, lastenfreie Immobilien und Eigenleistung am Bau (Muskelhypothek, ca. 5–10 %). Lassen Sie sich in der Finanzierungsberatung beraten, wie Sie Ihr Eigenkapital optimieren können.
Objektschätzung und LTV
Entscheidend für die Bank ist nicht allein der Kaufpreis, sondern der ermittelte Marktwert (Schätzwert) des Objekts. Fällt die Schätzung der Bank höher aus als der Kaufpreis, können unter Umständen weniger als 20 % Eigenmittel benötigt werden. Ist die Schätzung niedriger, können zusätzliche Eigenmittel gefordert werden.
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